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Speicher-Technik

Brauchwasserspeicher

Brauchwasserspeicher
Brauchwasserspeicher mit Isolierung

Das Wasser zum Duschen, Baden und Waschen wird im Brauchwasserspeicher auf Vorrat warm gehalten und bei Bedarf in der erforderlichen Menge gezapft und durch eine Beimischung von kälteren Trinkwasser aus der Leitung auf die gewünschte Temperatur justiert. Die Besonderheit der Brauchwasserspeicher ist, dass es eine physische Trennung zum Heizungskreislauf gibt. Das Wasser in den Heizkörpern wurde also nie mit dem trinkbaren Brauchwasser vermischt. Bestimmte, komplexere Kombispeicher die nach dem Prinzip Tank-im-Tank arbeiten übernehmen jedoch beide Funktionen zur Raumheizung und Erwärmung von Trinkwasser, wobei auch hier wieder eine Trennung der Kreisläufe gewährleistet wird. 

 

Woher stammt die Wärme?

Ein Brauchwasserspeicher lässt sich durch jede Heizungsart durch den heißen Vorlauf mit Wärme befüllen, auch thermische Solaranlagen zur reinen Warmwasser-Bereitung sind in der Lage Brauchwasserspeicher auf Temperatur zu bringen. Handelt es sich um eine größere Solaranlage, in der Regel mit einer Kollektorfläche mit 8 qm und mehr, so übernimmt sie zudem meist die Funktion einer solaren Heizungsunterstützung und ist auf den Einsatz Kombispeichers angewiesen um beide Anwendungszwecke mit umweltfreundlicher Solarenergie bedienen zu können.

 

 

 

Speicher-Typen im Vergleich

TypenBrauchwasserspeicherPufferspeicherKombispeicherFrischwasser-Kombispeicher
Warmwasserchecknocheckcheck
Heizungnocheckcheckcheck
Hygiene Plusnononocheck

Solare Warmwasser-Bereitung

Solarspeicher Aqua zur Warmwasser-Bereitung
solare Warmwasser-Bereitung mit Brauchwasserspeicher

Eine thermische Solaranlage zur Brauchwasser-Erwärmung, oder wie es ebenfalls häufig genannt wird, solare Warmwasser-Bereitung, ist bislang die häufigste Anwendung in der Solarthermie. Wesentlicher Bestandteil dieser Solaranlagen ist der Warmwasserspeicher; in diesem wird die in den Solarkollektoren erzeugte Wärme über einen Wärmetauscher an das Brauchwasser übertragen und über Stunden oder Tage bis zum Abruf durch den Verbraucher gespeichert. Im Inneren eines Brauchwasserspeichers ist also vorrangig Trinkwasser enthalten. Der Übertrag an Wärme von einer Solarheizung oder einer Zentralheizung erfolgt nicht anhand einer physischen Durchmischung oder Kontakt der Wärmeleit-Medien, sondern erfolgt durch Wärmetauscher innerhalb oder außerhalb der Brauchwasserspeichers. Das Heizungswasser ist somit stets physisch vom Trinkwasser getrennt; der Speicher sorgt lediglich für die nötige Wärmeübertragung zwischen beiden Wasser-Kreisläufen.

Warmwasserspeicher Konzepte

Darüber hinaus existieren neben neben den Konzept der Brauchwasserspeicher auch weitere Konzepte an Wärmespeichern, die in erster Linie bei komplexerer Heizungssystemen Anwendung finden und zusätzlich für die Anbindung einer Solaranlage für eine solare Heizungsunterstützung prädestiniert sind. Oder sie ermöglichen einen erheblichen Vorteil beispielsweise beim Einsatz einer einer umweltfreundlichen Pelletsheizung. Darunter Fallen in der Regel Kombi-, Frischwasser- und Pufferspeicher, die allesamt wie Brauwasserspeicher unter den Oberbegriff der Warmwasser- oder Wärmespeicher fallen, jedoch im Aufbau und bezüglich ihrer Eigenschaften zur thermischen Schichtung oder Isolierung deutlich überlegen sind; oder den Anschluss verschiedener Heizkreise ermöglichen. Frischwasser-Speicher wie der Aqua Expresso II von Paradigma zeichnen sich dadurch aus, dass sie das Brauchwasser erst bei Bedarf per Durchlaufprinzip über üppig dimensionierte Wärmetauscher auf Temperatur bringen und unter hygienischen Gesichtspunkten angesichts der Bakterien und Legionellen-Problematik deutliche Vorteile aufweisen.