Umwelttechnik

Erneuerbare Energien und die Umwelttechnik

Unter den allgemeinen Begriff der Umwelttechnik fallen heute zahlreiche technologische Geräte und Verfahren, die dem Schutz und der Wiederherstellung von geschädigten Ökosystemen dienen. Entwickelt werden die Geräte und Technologien der Umwelttechnik primär von Ingenieuren der Umweltingenieurwissenschaften.

Die einzelnen Spezialisierungen der Umweltingenieurwissenschaften sind dabei weit gefächert und bekannte sowie populäre Technologien im Bereich erneuerbare Energien sind nur ein Teilgebiet der Umwelttechnik. Die Umwelttechnik umfasst nämlich auch Bereiche, die sich mit der Entsorgungstechnik beschäftigen und Bereiche, die sich mit Technologien rund um den Gewässer-, Boden-, Lärm- und Strahlenschutz befassen. Zudem gehören zur Umwelttechnik auch Verfahren, die zur Minderung der Luftverschmutzung eingesetzt werden und Messtechniken, die bei der Erfassung und Überwachung von Schadstoffen sowie Umweltschäden Einsatz finden und die Absicht verfolgen, die Auswirkungen des globalen Klimawandels abzufedern.

Da die Umwelttechnik relativ interdisziplinär ist, gibt es dementsprechend viele Überschneidungen mit anderen Bereichen und Wissenschaften - insbesondere im Bereich der Ingenieurswissenschaften. Für viele Menschen ist heute dabei insbesondere die Umwelttechnik interessant, die erneuerbare Energien nutzbar macht, denn erneuerbare Energien können im Allgemeinen Energiekosten senken. Das dürfte erneuerbare Energien - spätestens seit der Energiepreisentwicklung in den vergangenen Jahren - auch so populär und beliebt gemacht haben. In diesem Bereich der Umwelttechnik werden Technologien und Systeme entwickelt, die erneuerbare Energien möglichst effektiv nutzbar machen.  Damit sorgt dieser Bereich der Umwelttechnik, der für die Möglichkeit sorgt, dass erneuerbare Energien durch spezielle technische Verfahren heute effektiv nutzbar geworden sind, auch zu der Möglichkeit eine gewisse Unabhängigkeit von den fossilen Brennstoffen erreichen zu können. Zudem können erneuerbare Energien unter bestimmten Bedingungen und mit den richtigen Technologien heute inzwischen sogar die eigenen Energiekosten merkbar senken.

 

Die Solartechnik als Teil der Umwelttechnik

Bei der Nutzung von erneuerbaren Energien werden neben den nachwachsenden Rohstoffen  der Bioenergie insbesondere Solarenergie und Erdwärme verwendet. Erneuerbare Energien wie die Sonnenenergie hat gegenüber nachwachsenden Rohstoffen den Vorteil, dass diese praktisch kostenlos frei Haus geliefert werden und Nebenleistungen wie zum Beispiel Transportkosten für eine Anlieferung entfallen. Das macht die Sonne als Energielieferanten besonders sympathisch. Bei der Sonnenenergie gibt es dabei neben der bekannten Möglichkeit, die Sonnenenergie durch die Umwelttechnik Photovoltaik zu nutzen auch die Möglichkeit, die Energie der Sonne durch die Solarthermie nutzbar zu machen. Dabei sorgt die Umwelttechnik bei der Nutzung von Photovoltaik für die Umwandlung von Sonnenenergie zu elektrischem Strom - auch Solarstrom genannt. Bei der Solartechnik Solarthermie sorgt die Umwelttechnik hingegen dafür, dass die Strahlung der Sonne gesammelt, in Wärme gewandelt und anschließend auch effektiv genutzt werden kann. Daher wird diese Umwelttechnik auch als Solarwärme bezeichnet. Wie auch andere erneuerbare Energien ist es bei der Solarthermie möglich, diese zum Beispiel in Wassertanks zu speichern und die Energie so unabhängig von Wetter und Tageszeit nutzen zu können. Die Prinzipien, die bei dieser Art der Nutzung von erneuerbaren Energien zum Einsatz kommen, sind vielfach schon lange bekannt und haben ihre Wurzeln sogar in der Antike (Geschichte der Solarthermie). Seit dem wird die Solarthermie bis in die Neuzeit hinein immer intensiver genutzt.

 

Technologische Kombination der Umwelttechnik

Der Einsatz von Solarthermie erfolgt manchmal auch in Kombination mit weiteren Technologien und anderen Verfahren, welche auch nachwachsende Rohstoffe als erneuerbare Energien nutzen, obwohl durch Solarthermie - insbesondere durch die Bündelung und den Einsatz von  Solarkollektoren - alleine bereits schon gute energetische Leistungen möglich sind. Die Solarthermie übernimmt dabei nicht selten die Aufgabe für eine Vorwärmung des Heizmediums, bevor andere erneuerbare Energien zur weiteren Wärmegewinnung eingesetzt werden Paradigma als Hersteller von Solar- und Umwelttechnik empfiehlt daher die Kombination aus Solartechnik mit einer CO2-neutralen Pelletsheizung. Darüber hinaus lassen sich thermische Solaranlagen auch einfach mit einer Gasheizung mit Brennwerttechnik kombinieren.

Zudem kann unter entsprechenden Rahmenbedingungen sogar eine Gebäudeheizung nahezu vollständig durch Solarthermie realisiert werden, was diese Umwelttechnik im Bereich "erneuerbare Energien" besonders für Bauherren interessant machen kann. In diesem Fall spricht man umgangssprachlich von einer sog. "Solarheizung". Unter anderem auch, weil die Solarthermie gegenüber anderen Verfahren aus dem Bereich erneuerbare Energie als wartungsarm gilt und auch praktisch keine laufenden Heizmittelkosten verursacht.

Für den Fall, dass Sie selbst mit einer Investition in erneuerbare Energien liebäugeln, raten wir als Hersteller zu einer Beratung durch einen Experten aus dem Handwerk bei Ihnen in der Region.

 

Lexikon

Fachbegriffe der Solarthermie, Photovoltaik, Heizungen und aus dem Themengebiet der erneuerbaren Energien,  komplexe Technik und Funktionsweisen im Online Lexikon von Paradigma, einem führenden Hersteller umweltfreundlicher Gas- und Pelletsheizungen sowie von thermischen Solaranlagen für Warmwasser und solares Heizen.

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