Alternativen beim Heizungswechsel

Heizen mit erneuerbaren Energien

Wenn ein Heizungswechsel ansteht, ist mit hohen Investitionssummen zu rechnen. Da kann es folglich nur im Interesse des Hauseigentümers sein, wenn sich die damit verbundenen Kosten irgendwann auch wieder amortisieren. Nehmen Sie also frühzeitig eine Beheizung durch erneuerbare Energien als neuen Aspekt in ihre Planung auf, denn Nachhaltigkeit in Sachen Energieversorgung zahlt sich so gut wie immer aus.

Für einen Heizungswechsel auf erneuerbare Energien stehen Ihnen gleich mehrere Varianten zur Verfügung, mit denen sich Ihre Wohn- oder Geschäftsräume nachhaltig, also durch die Verwendung erneuerbarer Energieträger, beheizen lassen. Das bringt nicht nur den Vorteil mit sich, die eigenen Räumlichkeiten zukünftig mit einem besseren Gewissen beheizen zu können, sondern wirkt sich auch auf direktem Wege auf die eigenen Finanzen aus. Bei einem Heizungswechsel auf erneuerbare Energien kann nämlich gleich zweimal gespart werden: Das erste Mal bei der Finanzierung, denn diese lässt sich mit speziellen Angeboten sehr zinsgünstig bewerkstelligen. Zum zweiten Mal sparen Sie beim Einkauf der Energieträger.

Und gerade alte Ölkessel sind es, bei denen bei einem Heizungswechsel richtig gespart werden kann, wenn Sie sich von ihnen verabschieden. Der Ölpreis steigt seit Jahren beständig und eine andere Energiepreisentwicklung ist langfristig auch nicht zu erwarten, auch wenn sich zwischenzeitlich immer wieder Schwankungen einstellen. Ein Heizungswechsel ist eine ebenso langfristige Investition, die sich im Laufe mehrerer Jahrzehnte bezahlt macht. Kommen dabei jedoch erneuerbare Energien zum Einsatz, kann dies jedoch schon viel früher geschehen.

Heizungsarten:

 

Heizen und Strom erzeugen via Kraft-Wärme-Kopplung: Blockheizkraftwerke

Sehr beliebt bei einem Heizungswechsel auf erneuerbare Energien sind die so genannten Mini BHKWs, also kleine Blockheizkraftwerke, die dazu in der Lage sind, Wärme und Strom gleichzeitig zu produzieren. Diese können durch erneuerbare Energien befeuert werden, zum Beispiel mit Erd- oder Biogas sowie mit Holzpellets oder Hackschnitzeln. Zwar orientieren sich auch diese Produkte am Marktpreis, sind aber im Schnitt günstiger zu haben und eine Verteuerung findet wesentlich langsamer statt, als bei fossilen Energieträgern.

Blockheizkraftwerke sind bei einem kompletten Heizungswechsel nicht gerade günstig in der Anschaffung. Da aber auch der Staat ein Interesse daran hat, dass seine Bürger auf erneuerbare Energien zurückgreifen, wird die Anschaffung gefördert. Dies geschieht über die halbstaatliche Kreditanstalt für Wiederaufbau, auch KfW Bank genannt. Diese vergibt besonders zinsgünstige Kredite im Rahmen ihres Effizienzhausprogrammes. Die Konditionen orientieren sich an den Einsparungen, die mit den geplanten Energiesparmaßnahmen beim Heizungswechsel verwirklicht werden können. Dementsprechend gibt es auch verschiedene Effizienzhausstandards.

 

Finanzierung über die Kreditanstalt für Wiederaufbau - KfW

Über die KfW können Sie aber auch noch für andere Heizungsarten für einen Heizungswechsel aus dem Bereich erneuerbare Energien finanzielle Mittel akquirieren. Auch die Sonne zählt zum Bereich Erneuerbare Energien und ermöglicht neben der reinen Warmwasser-Bereitung auch eine Beheizung der eigenen vier Wände. Dieser Vorgang wird als Solarthermie bezeichnet und kommt meist zur Unterstützung bereits bestehender Heizsysteme als "Zusatzheizung" zum Einsatz.

Paradigma Lexikon

Eine Online-Sammlung an Artikeln mit den Grundlagen der Energieeffizienz, regenerativen Heiz- und Solartechnik, sowie die Erklärung von Technologien, Vor- und Nachteilen einzelner Maßnahmen wie beispielsweise der energetischen Sanierung durch Dämmung, Kesseltausch und einer solaren Erweiterung des Heizsystems. Lexikon - Zur Übersicht.

 

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