Einsparpotential durch eine Solaranlage

Solaranlagen liegen im Trend. Deutschland ist in den letzten Jahren zu einem der Marktführer aus internationaler Sicht im Bereich der Solartechnik aufgestiegen. Die Dimensionierung von Solaranlagen sowie deren Wirtschaftlichkeit und der solare Wirkungsgrad nimmt immer größere Maßstäbe an. So hat sich die Kollektorfläche in den letzten fünf Jahren durchschnittlich deutlich vergrößert. Die Nutzung einer Solaranlage bringt definitiv Vorteile, sowohl für die Umwelt angesichts des Klimawandels, als auch für die auf Wärme angewiesenen Verbraucher.

Die wesentlichen Vorteile einer Solaranlage

Durch eine Solaranlage kann der Verbrauch von Gas und Öl um durchschnittlich 30 Prozent gesenkt werden. Je nach Haushaltsgröße und Kollektorfläche amortisiert sich die Investition bereits nach acht bis 15 Jahren (Auf Basis der Energiepreisentwicklung der letzten 10 Jahre). Das solare Einsparpotential wird über einen langen Zeitraum aufrechterhalten, da moderne Solaranlagen bis zu 30 Jahre genutzt werden können. Genaue Aussagen über die Amortisation von thermischen Solaranlagen können nicht exakt getroffen werden, da sie wesentlich von der Energiepreisentwicklung abhängt, und insofern lediglich auf Basis von Annahmen zu treffen sind. Jedoch bietet Paradigma als Hersteller von Solaranlagen die  Online Berechnung von Solaranlagen an. Sie erhalten daraufhin Ertragswerte mit den eingesparten Mengen an Heizöl, Erdgas oder Pellets, die für eine Rentabilitätseinschätzung der Solaranlage herangezogen werden kann.

 

Dimensionierung der Solaranlage

Photovoltaik - Solaranlagen

Eine Photovoltaik-Solaranlage wird zumeist auf einem Hausdach installiert. Die Anzahl der Solarzellen und Module ist nur bedingt von der Haushaltgröße und der benötigen Strommenge abhängig. Nicht selbst verbrauchter Strom, also kein Eigenverbrauch, kann  anschließend gegen ein Entgelt ins Stromnetz eingespeist werden ("Einspeisevergütung"). Auch der Eigenverbrauch des Ökostroms wird finanziell gewürdigt. Die Höhe der jeweiligen Einspeisevergütung für Photovoltaik-Solaranlagen richtet sich sowohl nach dem Jahr und Monat der Installation (z.B. 2011), als auch nach dem Ort. Hierbei wird unterschieden zwischen Dachmontage, Freiflächen und Ackerflächen. Es gelten für den Errichtungsort jeweils unterschiedliche Sätze für die Einspeisevergütung.Ein wesentliches Merkmal spielt bei PV-Solaranlagen zudem die Gesamtleistung der Anlage, gerechnet in Kilowattstunden (peak). Typische Kleinanlagen bis 30 kW Leistung erhalten dabei die höchste staatliche Förderung.

Die Solaranlage (Solarmodule bei der Photovoltaik) sollte gegen Südwest bzw. Südwest ausgerichtet werden. Die Dachneigung sollte möglichst 30 bis 60 Grad betragen um eine möglichst hohe Energieausbeute entsprechend der Solaranlagen-Dimensionierung zu erhalten.

 

Thermische Solaranlagen

Bei thermischen Solaranlagen und deren Solarkollektoren zur Gewinnung von solar erzeugter Wärme und Nutzung zum Waschen, Duschen, Baden ("solare Warmwasserbereitung") oder Heizungsunterstützung hängt die Dimensionierung der Solaranlage stets von der Haushaltsgröße in Form des Wärmebedarfs wie Duschgewohnheiten, sowie dem energetischem Gebäudestandard (z.B. Wärmeisolierung, Dämmstandard) ab. Die optimale Lage der Solaranlage auf dem Dach richtet sich in der Solarthermie analog zu der Photovoltaik im Wesentlichen nach dem Neigungswinkel und Azimutwinkel der Anlage zur Sonne.  Es gibt mehrere Faustregeln zur Berechnung der optimalen Größe der Solar-Komponenten Solarkollektor und Wärmespeicher, sowie Rahmenparameter die zu beachten sind. Diese werden separat in einem Artikel über die optimale Größe einer thermischen Solaranlage behandelt.

 

Potential der Solartechnik

Die Solartechnik kann nicht nur zur Stromerzeugung mittels einer Photovoltaik-Solaranlage genutzt werden. Eine Nutzung der Solaranlage zur Heizungsuntersützung oder Warmwasserbereitung ist durch die Solartechnik der Solarthermie ebenfalls möglich. Der Wärmebedarf in einem Haushalt ist immens groß, daher ist hier neben dem Stromverbrauch das zweite große Einsparpotential zu erblicken. Falls Solaranlagen nur für die Warmwasserbereitung genutzt werden, können diese 50 bis 70 Prozent des Wärmebedarfs für Dusch-, Wasch- und Badezwecke (reine Warmwasserbereitung) einsparen. Der Energieverbrauch der Warmwasserbereitung trägt durchschnittlich allerdings nur zehn Prozent zum Öl- und Gasverbrauch bei ("normaler Gebäudestandard, kein Niedriegenergiehaus oder Passivhaus), so dass in der Regel Überlegungen bezüglich einer große Solarlösung (zusätzliche solare Heizungsunterstützung) nachgedacht werden sollte.

 

Lexikon

Fachbegriffe der Solarthermie, Photovoltaik, Heizungen und aus dem Themengebiet der erneuerbaren Energien,  komplexe Technik und Funktionsweisen im Online Solar Lexikon von Paradigma, einem führenden Hersteller umweltfreundlicher Gas- und Pelletsheizungen sowie von thermischen Solaranlagen für Warmwasser und solares Heizen.

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