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Intervallbetrieb bei Solaranlagen

Zur Senkung des resultierenden Stromverbrauchs einer thermischen Solaranlage in Folge des Abtransports der gewonnenen Solarwärme wird die Solarpumpe lediglich eingeschaltet, wenn im Vakuumröhrenkollektor eine lohnende Menge an Solarwärme zur Verfügung steht. Im Gegensatz zu einer kontinuierlichen Abschöpfung der gewonnenen Solarwärme wird durch dieses Verfahren deutlich Strom durch die abgeschaltete Solarpumpe eingespart. Hinzu kommt, dass das abgeschöpfte Wasser im Solarkollektor durch das Eimerprinzip in Intervallen deutlich heißer ist und somit in Kombination mit einem ausgeglügelten Kombispeicher hervorragend die thermische Schichtung im Speicher unterstützt.

Solaranlage mit Speicher und Puffer
Intervallbetrieb durch die Solar-Regelung sorgt für optimale thermische Schichtung

Vorteile des Eimerprinzips

Durch diesen Intervallbetrieb können hohe Temperaturunterschiede zwischen solarem Vorlauf und Rücklauf ("Temperatur-Spreizung") erreicht sowie Rohrleitungsverluste auf dem Weg zum Wärmespeicher minimiert werden. Extrem hohe Kollektortemperaturen von bis zu 90° Celsius, ehe die Solarpumpe in Betrieb geht, sind somit beim Einsatz des Intervallbetriebs in der Solarthermie von Paradigma keine Seltenheit. Diese Betriebsweise und Funktionsprinzip mit Intervallen ist allerdings nur bei thermischen Solaranlagen mit CPC Vakuumröhrenkollektoren von Paradigma realisierbar und wirkt sich positiv auf den Solarertrag aus. Der Intervallbetrieb in Verbindung mit einem hocheffizienten Solarkollektor ermöglicht die Erreichung hoher Temperaturen und durch das Abschöpfen solar erwärmten Wassers in Intervallen ("Eimerprinzip") eine ideale Schichtung und hohe Energieausbeute im Wärmespeicher des Solaranlagensystems.

Thermische Schichtung und Pumpenstrom

Der Intervallbetrieb bei thermischen Solaranlagen sorgt für eine ideale Schichtung im Speicher und spart darüber hinaus Pumpenstrom.

Dank des eingeführten Intervallbetriebs ist eine Einsparung der Laufzeit einer Solarpumpe um rund 50% keine Seltenheit. In Verbindung mit dem einzigartigen AquaSolar System bei Paradigma Solaranlagen mit dem Wärmeträger Wasser als Solarflüssigkeit verbessern sich im solaren Intervallbetrieb die Viskosität und damit die Umwälzung des Mediums H2O im Solarkreislauf.

Eine detaillierte Beschreibung der Funktionsweise des patentierten Solarwärmesystems vom Hersteller Paradigma mit Betrieb in Intervallen erhalten Sie im Artikel über das Paradigma AquaSolar System. Solarthermie bei Paradigma bedeutet neben der Wärmeabschöpfung vom Solarkollektor in Intervallen, auch den Einsatz besonders effizienter Solarkollektoren mit spezieller Spiegel-Geometrie (CPC) auf der Basis von Vakuumröhren.

Solar Lexikon