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Fassadenkollektor

Die Integration von Solarkollektoren in die Fassade eines Gebäudes erfolgte bis dato meist in Form einer Montage eines normalen Kollektors mit einem Neigungswinkel von 90 ° an die bestehende Gebäudehülle. Diese Montageart einer thermischen Solaranlage wird meist in Fällen angewandt, bei der eine sonst übliche Dach- oder Indachmontage der Absorberfläche nicht möglich ist oder besonderen Wert auf die Ästhetik durch das Anbringen eines High-Tech-Kollektors gelegt wird. Die senkrechte Anbringung an der Fassade erfreut sich auch insbesondere dann einer hohen Beliebtheit, wenn die Anlage in den Wintermonaten möglichst viel KiloWattstunden an Wärme ernten soll. Denn im Winter steht die Sonne tiefer über dem Horizont und verlangt nach möglichst steilen Neigungswinkeln.

Fassenkollektor
Fassenkollektor

Fassadenkollektoren als fester Bestandteil der Gebäudehülle

Röhrenkollektor an der Gebäudehülle
Senkrechte Kollektormontage

Speziell für die Anforderungen moderner Bürokomplexe mit einer Glasfassade wurde der CPC Fassadenkollektor Offica Wicona entwickelt. Der Solarkollektor vereinigt erstmals architektonische Aspekte wie Transparenz, Wärme- und Sonnenschutz, Raum-Ausleuchtung mit den spezifischen Erwartungen hinsichtlich eines möglichst hohen Solarertrags und Wirtschaftlichkeit bei der solaren Bauweise.

Der wesentliche Unterschied zwischen einem Vakuum-Röhrenkollektor, welche in aller Regel auf dem Dach montiert wird, und dem Fassadenkollektor liegt in der Perforation in: Sie ermöglicht es, dass ausreichend Sonnenlicht in das Gebäude-Innere eindringen vermag und den Arbeitsplatz erhellt. Die Absorberfläche des Solarkollektors abseits der Perforation liefert aufgrund der hervorragenden Eigenschaften des Vakuums hinsichtlich der Wärmeisolierung durch das Thermoskannenprinzip hohe Solarerträge bei hohen Arbeitstemperaturen des Wärmeträgermediums zwischen 60 und 100° Celsius. Die somit gewonnene Solarwärme eignet sich neben der Warmwasser-Bereitung auch für die Einsatzzwecke als Solarheizung und solaren Kühlung von Bürogebäuden durch solare Prozesswärme. Insbesondere in der Stadt Sankt Wendel im Saarland konnten schon eine Vielzahl an Häusern und Gewerbebetrieben mit einer vertikalen Kollektoranordnung an der Fassade durch lokale Handwerksbetriebe realisiert werden.

Intersolar Award 2010 für den Fassadenkollektor

Die Neuentwicklung eines Solarkollektors, speziell für Fassaden aus Glas geht auf eine Zusammenarbeit der Muttergesellschaft von Paradigma, der Ritter Energie- & Umwelttechnik GmbH & Co. KG, des Instituts für Baukonstruktion der Universität Stuttgart, der Frener & Reifer Metallbau GmbH, sowie der Hydro Building Systems GmbH (WICONA) aus Ulm in Baden-Württemberg zurück. Die Solarmesse Intersolar aus München, vergibt jährlich den begehrten Preis des "Intersolar Award" für Innovationen an Hersteller und Dienstleister der Solarbranche. Die Intersolar als der weltweit größte und wichtigste Solarmesse für Solarthermie und der Solartechnik der Photovoltaik wählt dabei aus einer Vielzahl an Einreichungen technischer Neuerungen zur Verbesserung der Effizienz und Vereinfachung der Produktion und Montage solarer Komponenten aus.