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Fragen zu Solaranlagen und dem Paradigma AquaSystem

Gängige Fragen und Anworten zum AquaSystem von Paradigma und über die Solartechnik im Allgemeinen

 

Frieren Paradigma Solaranlagen im Winter nicht ein?

Antwort: Nein, wenn die Temperatur unter eine kritische Temperatur sinkt, schaltet die Pumpe kurz ein und verteilt gerade soviel Wärme in den Rohrleitungen, dass die Solaranlage nicht einfriert.

Verbraucht der Frostschutz nicht zu viel Energie und lohnt sich das Ganze überhaupt?

Antwort: Diese Technik wäre mit herkömmlichen (Flach-) Kollektoren wirklich unsinnig, da diese in kalten Nächten viel zu viel Wärme verlieren. Aber die durch das Vakuum extrem gut isolierten Paradigma-Kollektoren minimieren die Wärmeverluste drastisch. Das macht die Technik der Paradigma Solaranlagen erst so sinnvoll.

Verbraucht der Frostschutz nicht zu viel Energie, wenn nachts die tagsüber gewonnene Solarenergie wieder auf das Dach geschafft wird?

Antwort: Die Frostschutzfunktion ist ja nur in kalten Winternächten nötig, und dann reicht eine Temperatur knapp über dem Gefrierpunkt. Das Wasser aus der Kaltwasserleitung beispielsweise ist dagegen noch richtig warm. Der Frostschutz benötigt nur einen sehr kleinen Bruchteil der gewonnenen Solarwärme von Solaranlagen.

Wenn das alles so einfach ist, warum gibt es das AquaSystem nicht schon lange?

Antwort: Die bisher gebräuchlichen Flach-Kollektoren würden im »Frostschutzbetrieb« mit Wasser wirklich zu viel Energie verschwenden. Sie sind nämlich viel schlechter isoliert, meist nur mit Einscheiben-Verglasung, eine Technik, die z.B. für Fenster gar nicht mehr in Frage kommt. Die superisolierten Thermoskannen-Kollektoren bei Solaranlagen von Paradigma machen das alles erst möglich.

Wird die Bedienung dieser Solaranlagen nicht komplizierter und muss die Anlage im Winter immer überwacht werden?

Antwort: Nein, die Frostschutzfunktion von Paradigma Solaranlagen läuft völlig automatisch. Die Spezialregelung überwacht die Anlage mit Hilfe der eingebauten Temperaturfühler. Bei einer Störung gibt es sofort ein akustisches Warnsignal.

Reagiert die Frostschutzregelung auch bei starken Temperaturschwankungen schnell genug, z.B. an klaren Wintertagen wenn es nach Sonnenuntergang bitter kalt wird?

Antwort: Ja, das wurde der Regelung – ein kleiner Computer – während der langen Test- und Erprobungszeit »beigebracht«. Die sichere Funktion sogar unter extremen Bedingungen wurde unseren Solaranlagen und dem AquaSystem auch vom unabhängigen Testinstitut ITW der Uni Stuttgart bescheinigt.

Gibt es unabhängige Testergebnisse für das AquaSystem?

Antwort: Das AquaSystem von Paradigma wurde vom ITW-Stuttgart, das ist das Institut, welches seit Jahren die Solaranlagen für »Stiftung Warentest« testet, auf Herz und Nieren geprüft. Informieren Sie sich hierzu auf der Paradigma-Seite über die erhaltenen Auszeichnungen für Solaranlagen.

Wie funktioniert das Anschließen des AquaSystems an einen vorhandenen Speicher?

Antwort: Da die Solaranlage mit Wasser statt mit Glykol läuft, können wir den Kollektor direkt in den Heizkreislauf einbinden. Es ist ein bisschen so, wie wenn man einen normalen Heizkessel und zusätzlich einen Holzkessel hat, nur das der zweite »Kessel«, eben der Sonnenkollektor, auf dem Dach ist. In diesem Zusammenhang wird auch gerne von einer "Solarheizung" gesprochen.

Was ist zu beachten damit die Leitungen der Solaranlagen, insbesondere die Strecken im Freien, nicht einfrieren?

Antwort: Dazu gibt es genaue Richtlinien: Z.B. welche Art Leitungen, welche Isolierung sowie die Länge der Strecken im Freien erlaubt sind. Es gibt Häuser, bei denen die Einhaltung dieser Richtlinien bei der Installation einer Solaranlage schwierig ist. Unsere SystemPartner aus dem Handwerk beraten Sie hierfür gerne und sprechen eine auf Ihr Haus abgestimmte Empfehlung aus.

Was passiert bei einem längeren Stromausfall in einer kalten Winternacht?

Antwort: Für diesen Fall ist vorgesorgt: Zwischen dem Kollektor und der Solarleitung ist immer ein Stück dehnbares Material, ein sogenannter »Wellschlauch«. Das gefrierende Wasser kann sich dort also ausdehnen, ohne Sprengkraft zu entfalten.

Was passiert, wenn die Pumpe unserer Solaranlagen in einer kalten Winternacht kaputt geht?

Antwort: Die intelligente Regelung prüft in regelmäßigen Abständen ob die Pumpe funktioniert, und alarmiert bei einem Defekt mit einem Tonsignal. Bleibt der Alarm unbemerkt und friert die Solaranlage tatsächlich ein, so verhindern die Wellschläuche am Kollektor ernsthafte Schäden.

Wie verhält es sich bei einem Frostschaden, wenn der Solarkollektor oder Leitung platzen?

Antwort: Wir als Hersteller von Solartechnik übernehmen für solche extrem seltenen Fälle die Gewährleistung ohne zeitliche Begrenzung. Voraussetzung ist, dass die ganze Solaranlage gemäß den Montagerichtlinien eingebaut und betrieben wird – dafür stehen unsere Systempartner gerade.

Wie kann man sich darauf verlassen, dass ein AquaSystem vorschriftsmäßig eingebaut wird?

Antwort: Dafür haben Paradigma SystemPartner viel Zeit und Geld in die Weiterbildung ihrer Mitarbeiter gesteckt und sie zu echten Solar-Experten ausbilden lassen.

Was ist denn so schlecht an Glykol als Solarflüssigkeit?

Antwort: Gar nichts. Aber warum teure Chemikalien, wenn intelligente Technik uns heutzutage die Verwendung von Wasser ermöglicht. Wasser ist in vieler Hinsicht der ideale Wärmeträger für Solaranlagen, sofern man den Frostschutz beherrscht und unterliegt im Gegensatz zu glycolbasierten Solarflüssigkeiten keinen chemischen Alterungsprozessen.

Macht es Sinn, eine bestehende Solaranlage mit Paradigma-Vakuumröhren, auf Wasserbetrieb umzurüsten?

Antwort: Wenn die Solaranlage problemlos läuft gibt es dazu keinen Grund. Falls die Kollektorfläche, verglichen mit dem Bedarf sehr üppig gewählt wurde, kann es zu Schwierigkeiten mit schnell alterndem Glykol kommen. In diesen Fällen ist die Umrüstung auf das Solar-AquaSystem eine sinnvolle Alternative.


Der Kollektorertrag unserer CPC Vakuum-Röhrenkollektoren beträgt nach Untersuchungen des ITW Stuttgart 602 kWh/(m²a). Flachkollektoren erreichen gemäß Ertragsnachweis zum Blauen Engel in der Regel die geforderten 525 kWh/(m²a). Dürfen diese beiden Werte miteinander verglichen werden?

Antwort: Nein, ein Vergleich ist auf keinen Fall zulässig, da beide Werte für völlig unterschiedliche Voraussetzungen ermittelt werden! Während die Ermittlung des ITW-Ertrags für eine definierte Aperturfläche (z. B. 5 m²) erfolgt, wird beim Blauen Engel festgestellt, ob für eine solare Deckungsrate (fsol) von 40% ein Kollektormindestertrag von 525 kWh/(m²a) erreicht wird.

Insgesamt liegen die Anforderungen des Blauen Engels an den Kollektor deutlich unter denen der ITW-Ertragsprognose. Nachfolgend wird ein Flachkollektor, der gerade die Anforderungen des Blauen Engels erfüllt, verglichen mit unserer Solaranlage mit CPC VAkuum-Röhrenkollektor:



Kennwert

Blauer Engel
Kollektor

CPC Kollektor




Vorteil CPC



Kollektorertrag ITW
(für Aperturfläche 5 m²)

389 kWh/(m²a)


602 kWh/(m²a)





+55%




Solare Deckungsrate fsol ITW
(für Aperturfläche 5 m²)

45%


67%





+49%




Kollektorertrag Blauer Engel
(bei fsol 40%)

525 kWh/(m²a)


735 kWh/(m²a)





+40%




Benötigte Aperturfläche
Blauer Engel (fsol 40%)

3,2 m²


3,2 m²





+28%



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