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Gasheizungen-Wissen
Brennwert
Der Brennwert Hs (veraltet kalorischer Brennwert oder oberer Heizwert Ho) ist ein Maß für die spezifisch je Bemessungseinheit in einem Stoff enthaltene thermische Energie. Der Brennwert eines Brennstoffes gibt also die Wärmemenge an, welche bei Verbrennung und anschließender Abkühlung der Verbrennungsgase auf 25 °C, sowie deren Kondensation, freigesetzt wird.
Brennwertkessel
Ein Brennwertkessel ist ein Heizkessel für Warmwasserheizungen, der den Energieinhalt des eingesetzten Brennstoffs nahezu vollständig nutzt. Der Unterschied zu konventionellen Kesseln besteht darin, dass Brennwertkessel auch die Kondensationswärme des Wasserdampfes im Abgas nutzen. Brennwertgeräte gibt es für Gas- und Ölfeuerungen. In Nicht-Brennwertkesseln kann die Kondensationswärme nicht genutzt werden.
Durchlauferhitzer
Der Durchlauferhitzer auch Therme oder (falls mit Gas betrieben) Gastherme genannt, ist ein fest installiertes Gerät zur Heißwasserbereitung. Im Gegensatz zum Warmwasserspeicher und Heißwasserbereiter (auch: Boiler), die das Wasser vor dem Gebrauch erhitzen, nimmt der Durchlauferhitzer erst dann seine Tätigkeit auf, wenn das heiße Wasser benötigt wird. Durchlauferhitzer werden meistens für die dezentrale Warmwasserversorgung (z. B. im Badezimmer oder in der Küche) eingesetzt.
Gastherme
Die Gastherme oder auch Durchlauferhitzer genannt, ist ein fest installiertes Gerät zur Heißwasserbereitung. Im Gegensatz zum Warmwasserspeicher und Heißwasserbereiter (auch: Boiler oder Kochendwassergerät), die das Wasser vor dem Gebrauch erhitzen, nimmt die Gastherme erst dann ihre Tätigkeit auf, wenn das heiße Wasser benötigt wird.
Einsparpotenzial der Gasheizung
Moderne Gasbrennwerttechnik spart bis zu 30 % der Energiekosten im Vergleich zu klassischen Gasheizungen ohne Energierückführung.
Gasbrennwert-Technik
Beim Verbrennen von Gas entstehen heiße Abgase mit viel Wasserdampf, der normalerweise durch den Schornstein verschwindet. Gasheizungen mit Brennwerttechnik haben einen Normnutzungsgrad von bis zu 110 % und gewinnen so einen Großteil der Wärmeenergie aus den Abgasen zurück. Hierzu werden die Abgase zum Wärmetauscher des Brennwertkessels geführt. Dort kondensiert der Wasseranteil der Abgase. Dabei wird wiederum Wärme frei, die ihrerseits zusätzlich das Kesselwasser erwärmt. Aus Abwärme entsteht auf diese Art und Weise Nutzwärme. Der Energieaufwand der Gasheizung beim Heizen verringert sich.
Modulation
Um eine vorgegebene Raumtemperatur zu erreichen und zu halten, geht eine herkömmliche Gasheizung immer wieder aus und an, aus und an, aus und an - So wird viel Energie für das ständige „Hochfahren“ des Kessels verbraucht. Modulierende Gasheizungen mit Brennwerttechnik von Paradigma sparen sich diese energetischen Aufwand. Sie passen sich dem momentanen Wärmebedarf an. Ist die optimale Wärme erreicht, wird nicht komplett ausgeschaltet, sondern einfach auf Sparflamme weitergefahren.
Nennwärmeleistung
Bei einer Gasheizung und auch bei anderen Formen von Heizungen/Wärmeerzeugernund wird als die Nennwärmeleistung die im Dauerbetrieb erreichbare maximale Wärmeleistung (Wärmeabgabe) angegeben.
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