Fragen zu Gasheizungen
Thema: DIBT-Nr. Endkunde benötigt für sein Finanzamt eine DIBT-Nr. der Gasheizung Modula.
Antwort: Grundsätzlich: Wir haben keine DIBT-Nummer für unsere Kessel, weil eine solche Nummer nicht notwendig ist und auch keine Vorteile bringt. Auch ist uns nicht bekannt, dass es steuerliche Vorteile bringen soll, wenn man sich für ein Gasbrennwertgerät entscheidet. Unsere Geräte sind alle CE-Zertifiziert und entsprechen den Anforderungen der Gasgeräterichtlinie (90/396/EWG) und der Wirkungsgradrichtlinie (92/42/EWG).
Thema: Eignung der Gasheizung für andere Primärenergieträger. Ist der Neutralisationsbehälter mit der Bestellnummer 02-8052, -8053 sowie -8054 auch für Kondensat aus einem Schornstein geeignet an welchem ein NT-Ölkessel oder ein Öl-Brennwertkessel betrieben wird?
Antwort: Unsere Neutralisationsbehälter und Kondensathebepumpen sind nur für den Einsatz mit Gasheizungen mit Brennwerttechnik geeignet.
Begründung: Das Material der Behälter ist bis zu einem pH-Wert von 2,8 resistent. Bei Öl-Brennwertanlagen kann das Kondensat aber einen pH-Wert von bis zu 1,8 erreichen. Weitere Informationen: Die Firma Mommertz bietet für Öl-Brennwertkessel spezielle Neutralisationsbehälter an, welche mit einem Aktivkohlefilter ausgerüstet sind. Nähere Infos unter: 08221/8238
Thema: Kesseltausch. GB 180 als Dachheizzentrale soll durch die Gasheizung Modula II erneuert werden: Passt das Abgassystem bzw. muss das Abgassystem erneuert werden?
Antwort: 1.) In der Regel passt das Abgassystem auf den neuen Kessel, sofern das alte Abgassystem von Paradigma stammt. Zu beachten ist nur, dass bei einem Kunststoffsystem DN 70 bzw. DN 70/125 ein Übergangsstück 02-8330 notwendig ist. 2.) Normalerweise muss das Abgassystem nicht erneuert werden. Es reicht aus, wenn man ein LAS-Revisionsrohr zusätzlich einbaut. Auch hier ist wieder von Bedeutung was für Dimensionen das bestehende Abgasrohr aufweist.
Thema: Vorschriften Abgasführung. Muss der Handwerker ein LAS-Rohr verschalen, wenn dieses vom Kesselraum (UG.), über den Flur im nächsten Raum, in den Schornstein geht?
Antwort: Abgasleitungen (auch LAS-Systeme) die Geschosse bzw. Räume überbrücken müssen, ausgenommen im Aufstellraum der Feuerstätte, grundsätzlich in einem eigenen Schacht angeordnet werden oder umschalt werden. Die Schächte müssen eine Feuerwiderstandsdauer von 90 Minuten bzw. in Gebäuden geringer Bauhöhe 30 Minuten aufweisen. Die Definitionen der Gebäude geringer Bauhöhe sind in den entsprechenden Landesbauordnungen geregelt.
Thema: Umrüstung der Gasheizung. Umrüstung von einer höheren Leistung auf eine niedrigere Leistung oder umgekehrt.
Antwort: Dies ist zwar technisch möglich, jedoch muss dabei auch das Typenschild gewechselt werden und das ist wiederum aufgrund der ISO9001 nicht möglich, d.h. die Umrüstung ist nur durch einen Kesseltausch möglich!
Thema: Verriegelung bei Ausfall z.B. Kondensatpumpe. Wie kann man die Gsaheizung Modula 3,5 - 28 kW verriegeln / abschalten, wenn die externe Kondensatpumpe ausfällt und gibt es einen Anschluss für Störabschaltung?
Antwort: Es gibt grundsätzlich keine Möglichkeit den Kessel zu verriegeln, wenn eine Kondensatpumpe ausfällt. Bei der neuen Kondensatpumpe allerdings, welche wir seit April 2001 anbieten (Fabrikat Mommertz, Bestell-Nr. 02-8051), gibt es zwei Kabel die sich am Pumpenkopf befinden. Diese zwei Kabel stellen einen potentialfreien Kontakt dar, an dem eine Störmeldung (z.B. Lampe oder Hupe) angeschlossen werden kann, um auf eine defekte Kondensatpumpe hinzuweisen.
Thema: Störung 5.08. Bei einer Gasheizung Modula (keine Dachheizzentrale) tritt bei Sturm immer die Störung 5.08 auf. Was kann unternommen werden, um die Störung zu verhindern?
Antwort: Grund für die Störungen dürften Fallwinde sein. Tip: Einen Abgasbogen (87°) direkt nach der Krümmung abschneiden und so auf das Mündungsrohr stecken, dass die offene Seite des abgeschnittenen Bogens von der Hauptwindrichtung wegzeigt.
Thema: Störungcode 01 und 05. Kessel geht öfters auf Störung 01 oder 05 (Kurzschluss 24-Volt Stromkreis bzw. EMV-Störung)
Antwort: Folgende Punkte sind zu prüfen: Alle Komponenten welche am 24-Volt Stromkreis angeschlossen sind sollten auf Kurzschluss oder auf Beschädigung überprüft werden.
Sind in der Nähe der Anlage Richtfunkantennen oder Sendemasten aufgestellt sollten nachträglich Netzfilter in die Netzzuleitung, in Fühler- und Außenfühlerleitungen eingebaut werden.
Wurden für die Fühlerkabel Telefonkabel verwendet ist zu beachten, dass diese zu erden sind. Telefonkabel sind in der Regel mit einer dünnen alufarbenen Folie umwickelt, welche als Abschirmung dient. Wird diese Folie nicht geerdet (ein Stück abziehen, zusammenzwirbeln und an die Erdungsklemme anklemmen) verliert die Folie die abschirmende Wirkung und kann sogar als Verstärker für elektromagnetische Störungen fungieren.
Thema: Kesselpumpe. Kann man im Modula II auch eine Rotgusspumpe als Kesselpumpe einsetzen (Sauerstoffdiffusion)?
Antwort: Rotgusspumpen (bzw. Bronzepumpen) haben grundsätzlich nichts mit Sauerstoffdiffusion zu tun. Rotgusspumpen müssen lediglich bei Trinkwasseranlagen eingesetzt werden. Natürlich kann man im Modula ll auch eine Rotgusspumpe einsetzen, sofern es Anbieter gibt die diese Pumpen mit Baulänge 130 mm anbieten. Ansonsten muss die Pumpe eben außerhalb des Kessels platziert werden.
Thema: Gasmagnetventil. Dichtheitsprüfung bei neuer Gasleitung (110mbar). Hält das Gasmagnetventil diesen Druck stand, bzw. ist er dafür zugelassen?
Antwort: Die Prüfung von Gasleitungsanlagen ist eine Dichtheitsprüfung und erstreckt sich auf die Leitungen einschließlich der Armaturen, jedoch ohne Gasgeräte und deren zugehörigen Regel- und Sicherheitseinrichtungen.
Thema: Dichtmittel. Wie verhält sich ein Heizungsdichtmittel mit unserer Gasheizung Modula und kann dieses ohne Probleme eingesetzt werden?
Antwort: Vom Zusatz oder der Anwendung von chemischen Mitteln raten wir dringend ab (siehe Installtions-/Inbetiebnahmeanweisung).
Thema: Geräuschemission. Wie ist der Schalldruckpegel für Einzel- und Parallelbetrieb der Gasbrennwert-Geräte?
Antwort: Die Geräuschemission eines einzelnen Modula ll 41 kW bzw. 61 kW liegt bei 48 dBA (Entfernung zum Kessel 1m). Werte für Kaskaden sind nicht bekannt.
Thema: Betriebsort. Ist es zulässig den Gasbrennwert Kessel Modula in Kinderzimmern und Schlafräumen zu betreiben?
Antwort: Zulässig ist ein Betrieb in Schlafräumen, man sollte jedoch Abstand davon nehmen, da natürlich eine gewisse Geräuschbelästigung immer vorliegt. Unproblematischer ist der Betrieb in Wohnräumen wie z.B. Büro, Küche oder Flur. Das Gerät arbeitet so leise, daß eine Geräuschbelästigung in diesen Räumen meistens als nicht störend empfunden wird.
Thema: Materialien. Aus welchen Materialien bestehen die wasserführenden Rohre im Modula?
Antwort: Die wasserführenden Rohre bestehen aus galvanisch verzinktem Eisenrohr.
Thema: Zündelektrode. Welche Ursache hat es, wenn eine Zündelektrode des Modula II, nach kurzer Zeit kaum noch vorhanden (total angefressen) ist?
Antwort: Zuerst sollte geprüft werden was für eine Zündelektrode eingebaut ist. Ist die Zündelektrode mit „KR" gekennzeichnet, ist es möglich, dass diese Elektrode nicht länger als ein halbes Jahr hält. Diese Zündelektroden haben wir allerdings schon seit über einem Jahr nicht mehr im Programm.
Die heutigen Zündelektroden sind mit „MX" gekennzeichnet und zeichnen sich durch eine Lebensdauer von mind. einem Jahr und länger aus. Sollte solch eine „MX" Zündelektrode nach kurzer Zeit zerfallen, liegt dies wahrscheinlich an Halogenen in der Verbrennungsluft oder an einer hohen Konzentration von Odorierungsmitteln (Geruchsstoffen) im Gas. Halogene finden sich vor allem in Lösungs-, Wasch- und Reinigungsmitteln. Probleme gibt es hierbei meist, wenn der Kessel raumluftabhängig betrieben wird, und im Aufstellraum solche Stoffe gelagert werden.
Thema: Flüssiggas. Wie sind die Einstellungen am Modula I, wenn die Federklappe ausgebaut und auf Flüssiggas umgerüstet wird.
Antwort:Beim Ausbau der Federklappe eines Modula 1 der mit Flüssiggas betrieben wird, sind die gleichen Drehzahländerungen vorzunehmen wie beim Erdgaskessel (siehe Aufkleber). Lediglich der CO2 - Wert sollte auf 10,7 % ± 0,5 % eingestellt werden.
Thema: Flüssiggas. Am Gasmagnetventil haben wir zwei Druckmessnippel. Am Unteren messen des anstehenden Gasdrucks. Am Oberen das Gas welches bei geöffnetem Ventil in den Brenner strömt - Unterdruck. Gibt es hierfür einen Mindestdruck den man dort messen kann (-1 . mbar)?
Antwort: Bei Modula I und Modula ll sind die gemessenen Drücke in der Regel die gleichen. Am unteren Druckmessnippel (P in) kann man bei geschlossenem Gasmagnetventil den anstehenden Ruhedruck messen (in der Regel um die 20 mbar). Bei geöffnetem Gasmagnetventil kann man den Fließdruck messen (in der Regel zwischen 17mbar und 19 mbar).
Am oberen Druckmessnippel (P out) kann man bei geöffnetem Gasmagnetventil einen Unterdruck messen, mit dem das Gebläse das Gas ansaugt, normalerweise zwischen -1 mbar und -3 mbar je nach Gebläsedrehzahl. Drucktabellen gibt es hierfür nicht, da bei dem vorgeschriebenen Ruhedruck von 20 mbar bzw. 50 mbar bei Flüssiggas die Gas-Luftverbundregelung fehlerfrei funktioniert. Führungsgröße ist also in der Regel der anstehende Ruhedruck.
Thema: Kesseltausch. Ist es möglich, den Modula II nach Kesseltausch, an der alten Abgasanlage (noch ALU Logo IXAL Z-7.1.504) ohne weiters anzuschließen?
Antwort: Natürlich kann der Modula ll an ein Aluminium-Abgassystem angeschlossen werden. Der Kessel und das Aluminium-Abgassystem sind jeweils separat geprüft und zugelassen und dürfen zusammen betrieben werden. Der alte Kessel war ja auch ein Brennwertgerät. Weitere Informationen: Die Modula ll Geräte sind auf dem Typenschild laut Gasgeräterichtlinie 90/396/EWG für die zugelassenen Gasgerätearten gekennzeichnet. So tragen die Modula ll Geräte unter anderem auch die Kennzeichnung C63x. Dies bedeutet, daß die Gasfeuerstätte für den Anschluss an eine nicht mit der Gasfeuerstätte geprüfte und zertifizierte Verbrennungsluftzu- und Abgasführung zugelassen ist. Den Schornsteinfegern ist in der Regel diese Kennzeichnung und die Bedeutung bekannt.
Thema: Gaskombi - Ventil. Mit welchem maximalen Anschlussdruck kann auf das Gaskombiventil des alten GB 10-28 kW beaufschlagt werden?
Antwort: Maximal 100 mbar, steht übrigens auch auf dem Typenschild eines jeden Gasmagnetventils drauf.
Thema: Auskühlen des Gasbrennkessels im Stillstand. Wie stark kann ein Modula II Kessel mit 40 kW über den LAS-Kamin auskühlen und welche Leistung kann am Ventilator vorbei in das Abgassystem gelangen?
Antwort: Der Wärmetauscherinhalt beträgt beim Modula ll 41 kW nur 5,5 Liter. Die Wärmemenge, die der Wärmetauscher bei diesem geringen Wasserinhalt im Ruhezustand verliert ist also unbedeutend. Zur Verdeutlichung: Der mittlere Bereitschaftsverlust des Modula ll 41 kW bei 70°C Wärmetauschertemperatur liegt bei ca. 190 Watt. Dieser nimmt mit abnehmender Wärmetauschertemperatur rapide ab.
Thema: Liefergarantie Ersatzteile. Wie lange sind Ersatzteile von Gasbrennwertkessel lieferbar?
Antwort: Nach Auslaufen eines Kesseltyps, bzw. Ablösung durch ein Nachfolgemodell sind wir verpflichtet mindestens für 10 Jahre die Ersatzteilversorung zu garantieren. Wir werden aber bemüht sein die Ersatzteilversorung über die 10 Jahre hinaus zu gewährleisten.
Thema: Leuchtstoffröhre im Heizraum. Darf im Bereich des Modula II eine Leuchtstoffröhre installiert und betrieben werden ohne dass die Elektronik und Funktion des Kessels beeinträchtigt wird?
Antwort: Sofern die Leuchtstoffröhre mit einem CE-Kennzeichen versehen ist (was normalerweise die Regel ist), sind keine Probleme zu befürchten, da diese Röhren entstört sind. Um ganz sicher zu gehen klemmt man die Leuchtstoffröhre auf einem zweiten Stromkreis an (zweite Phase). Somit ist allen eventuellen Einflüssen vorgebeugt.
Thema: Kondensathebepumpe. Wie funktioniert der zusätzliche Schwimmerschalter mit den potentialfreien Kontakten und wann wird der Kontakt geschlossen?
Antwort: Steigt das Kondensat im Behälter über die Einschalthöhe der Pumpe an, wird über den Schwimmerschalter der potentialfreie Kontakt geschlossen. Hierdurch kann eine Lampe oder ein Signalton ausgelöst werden, der dann darauf hinweist, ob die Pumpe defekt ist.
Thema: Externes Magnetventil. Bei Flüssiggasbetrieb soll das externe Magnetventil über den Kontakt (Klemme 23 und 24) für die Betriebsmeldung angesteuert werden. Wie hoch darf dieser Kontakt belastet werden?
Antwort: Das Relais kann theoretisch mit max. 8 Ampere belastet werden. Allerdings ist der Gasfeuerungsautomat mit einer 2 Ampere Sicherung abgesichert, so dass 2 Ampere die obere Grenze ist.
Thema: Gasdruck. Kann es bei einem Gasdruck von 30mbar (Erdgas) zu Problemen kommen?
Antwort: Die Nennwärmebelastung des Kessels bzw. die richtige Regelfunktion des Gasmagnetventils ist auf den angegebenen Ruhedruck von 20 mbar ausgelegt Liegt ein höherer Gasdruck an, strömt auch mehr Gas durch das Gasmagnetventil. Dies hat Einfluss auf die Abgaswerte und die Wärmebelastung des Kessels. Es sollte deshalb immer dafür gesorgt werden, dass 20 mbar Ruhedruck nicht überschritten werden.
Thema: Gewindebolzen. Was ist zu tun, wenn Gewindebolzen zur Befestigung des Revisionsdeckels aus dem Wärmetauscher „herausgerissen" bzw. stark gelockert sind?
Antwort: Ein herausgerissenes bzw. stark beschädigtes Gewindeloch im Wärmetauscher kann nicht repariert werden. In diesen Fällen muss der Wärmetauscher komplett getauscht werden.
Thema: Sicherung F4. In der PL-0203 Seite 12 ist die Spannungsversorgung mit der Sicherung F4 - 2 AT abgesichert, in der Abb. 7 ist 3 A eingetragen. Wie hoch sollte die Absicherung sein?
Antwort: Die Spannungsversorgung (Netzanschlussbuchse) muss mit einer Sicherung 2 AT abgesichert werden. In der Zeichnung steht die falsche Sicherung.
Thema: Störcode E10 / Entlüftungsprogramm. Was ist bei einer Störung E10 zu unternehmen bzw. was sind die Ursachen für diese Störung?
Antwort: Grundsätzliches: Der Gasfeuerungsautomat des ModuVario führt nach jedem Einschalten bzw. nach einem Spannungsausfall ein Entlüftungsprogramm durch. Dieses Entlüftungsprogramm wird auch nach dem Resetieren einer Verriegelung der Art E1, E7 und E13 durchgeführt.
Ablauf Entlüftungsprogramm:
Während des Entlüftungsprogramms wird beim ModuVario mit Regelung SystaCompact zuerst in regelmäßigen Abständen die Kesselpumpe ein- und ausgeschaltet um Luft über die automatischen Entlüfter aus dem Wärmetauscher zu entfernen.
Beim ModuVario mit Reglung SystaComfort läuft die Kesselpumpe permanent, die Heizkreispumpe(n) werden für 3 Minuten eingeschaltet und die Mischer laufen auf. Nach etwa 90 Sekunden wird sowohl bei SystaCompact als auch bei SystaComfort der Brenner für ca. 5 Sekunden zugeschaltet. Nach dem Abschalten des Brenners und einer Wartezeit von etwa 5 Sekunden misst der Feuerungsautomat das (T zwischen Vor- und Rücklauf. Ist das (T jetzt kleiner oder gleich 5 Kelvin geht der Kessel in den normalen Betriebsmodus über (Betriebsmodus 0, 3 oder 4). Ist das (T größer als 5 Kelvin startet der Feuerungsautomat den Brenner erneut für ca. 5 Sekunden. Sollte nach dem Abschalten des Brenners und der Wartezeit das (T wieder größer als 5 Kelvin sein geht der Feuerungsautomat davon aus, dass die Anlage noch nicht ordnungsgemäß entlüftet wurde bzw. kein Wasserumlauf erfolgt. Der Kessel zeigt dann die Störung E10.
Funktion Bypassventil:
Schlussfolgerung und Fehlerbehebung:
Während des Entlüftungsprogramms ist es erforderlich, dass durch einen oder mehrere Heizkörper Heizungswasser strömen kann. Erreicht werden kann dies durch das Öffnen eventuell geschlossener Thermostatventile bzw. durch die Demontage eines oder mehrer Thermostatköpfe. Weitere Informationen:
Zurzeit laufen Untersuchungen ob die Mindestumlaufwassermenge während des Entlüftungsprogramms so weit verringert werden kann, dass auch der Volumenstrom über das Bypassventil ausreicht.Das Bypassventil verhindert lediglich dass der Kessel während des normalen Heizbetriebes in Übertemperatur geht wenn die Thermostatventile schließen sollten. Das Bypassventil kann jedoch die notwendige Mindestumlaufwassermenge während des Entlüftungsprogramms nicht erbringen.
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